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So klappt der Nasenspray-Entzug (16.01.2016)

Wer einen Schnupfenspray zu viele Tage am Stück angewendet hat, muss möglicherweise einen Entzug machen. Abschwellende Nasensprays sollten nicht länger als sechs Tage eingesetzt werden, sonst gewöhnt sich die Schleimhaut an den Wirkstoff und schwillt dann beim Absetzen zu. Für den Nasenspray-Entzug haben sich zwei Methoden bewährt, wie das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" schreibt. Entweder sprüht man das abschwellende Mittel für ein paar Tage nur in ein Nasenloch und gibt in das andere eine salzhaltige Lösung. Ist das eine Nasenloch entwöhnt, können die abschwellenden Tropfen auch für das andere Nasenloch abgesetzt werden. Oder man füllt alternativ das Spray immer mit isotonischer Kochsalzlösung aus der Apotheke auf, wenn das Fläschchen halb leer ist. So wird die Wirkstoffkonzentration schrittweise gesenkt. Ist die Nase danach immer noch chronisch verstopft, sollte man sich ärztlich untersuchen lassen.

Meldung des Tages

Räum- und Streufahrzeuge nicht überholen (20.01.2016)

Wer bei Eis und Schnee die meist langsamen Räum- und Streufahrzeuge überholt, riskiert einen Verkehrsunfall. Der ADAC rät dringend von solchen Manövern ab - denn vor Räum- und Streufahrzeugen ist die Fahrbahn häufig gefährlich glatt.

Ein Winterdienstfahrzeug im Einsatz zu überholen, bringt meist keinen Zeitvorsprung. Vor dem Schneepflug fährt man auf ungeräumter Fahrbahn und muss das Tempo wieder drosseln. Oft fahren mehrere Räumfahrzeuge auf Autobahnen versetzt. Dabei bewegt sich das vorausfahrende Räumfahrzeug auf der Überholspur in geringem Abstand zu den nachfolgenden Winterdiensten.

Grundsätzlich sollten Autofahrer Platz machen, zurückhaltend fahren und auf keinen Fall durch riskantes Überholen die Arbeit der Schneepflüge behindern. Wer zu nah auffährt, muss mit einer Mischung aus Salz und Schnee rechnen, was die Windschutzscheibe verschmieren und die Sicht beeinträchtigen kann. Die Faustformel für den Sicherheitsabstand lautet: mindestens halber Tacho.

Einem entgegenkommenden Räumfahrzeug sollten Autofahrer ausreichend Platz lassen. Denn nicht jeder weiß, dass die Schneeschaufel deutlich breiter ist als das Fahrzeug selbst.

Nicht alle Straßen können zu jeder Zeit geräumt und gestreut sein. Autofahrer haben keinen Rechtsanspruch auf freie Fahrbahnen und müssen ihre Fahrweise und Geschwindigkeit den Witterungsbedingungen anpassen. Glatt wird es übrigens nicht erst bei null Grad. Bereits bei zwei, drei Grad Celsius kann es auf den Straßen gefährlich rutschig werden, vor allem in Waldschneisen und auf Brücken.

Weniger Neukunden, steigende Schadenquoten (19.01.2016)

Die Versicherer in Deutschland haben ein großes Problem: Bis ins Jahr 2050 wird die Zahl ihrer Kunden massiv einbrechen. So werden zum Beispiel allein 4,61 Millionen Menschen weniger privat haftpflichtversichert sein als heute. Der Grund: Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bedroht die Versicherungswirtschaft in ihren Grundfesten. Längeres Leben und wenig Nachwuchs führen dazu, dass immer weniger Menschen unter 60 im Bundesgebiet leben. Demgegenüber stehen immer mehr über 60-Jährige. Die Folge: Steigende Schadenquoten durch versicherte Risiken, die im Alter zunehmen - und wenig Potenzial für Neugeschäft, das diesen Verlust ausgleichen könnte. Das zeigt die Studie "Auswirkung der demografischen Entwicklung auf die Marktpotenziale von Versicherungen und Kreditinstituten" des IMWF Instituts für Management und Wirtschaftsforschung.

Die Studie analysiert die derzeitige Marktabdeckung von Versicherungs- und Bankprodukten über die verschiedenen Altersklassen der Konsumenten und prognostiziert die potenzielle Marktabdeckung bis ins Jahr 2050 unter Berücksichtigung der zukünftigen Altersstrukturen. Grundlage sind die Ergebnisse der Markt-Media-Studie "best for planning 2016" und die Bevölkerungsvorausrechnung des statistischen Bundesamts. Dabei wurde eine Konstanz in der jeweiligen prozentualen Marktabdeckung unterstellt.

Bei den meisten untersuchten Versicherungsprodukten weist die Altersgruppe der 50 bis 59jährigen die die höchste Zahl an Versicherten auf. Bis ins Jahr 2050 wird diese Alterskohorte in Deutschland um fast ein Viertel schrumpfen - von derzeit 13,2 Millionen auf nur noch 9,9 Millionen. Die meisten potenziellen Neukunden für Versicherungsprodukte sind demgegenüber zwischen 20 und 29 Jahren alt. Diese Altersgruppe wird im gleichen Zeitraum um fast ein Fünftel von aktuell 9,7 auf dann 7,8 Millionen Twens abnehmen. Anders sieht das bei den über 60jährigen aus: Die Gruppe der 60 bis 69jährigen wird um 6,1 Prozent von heute 9,9 auf 10,5 Millionen zulegen.

Mit der Bevölkerung verändert sich auch die Struktur der Versicherten in Deutschland: Bei allen untersuchten Versicherungsprodukten wird die Anzahl der Versicherten - also der Kunden und damit Beitragszahler - bis ins Jahr 2050 abnehmen. Mit 4,61 Millionen wird dieser Kundenverlust bei der privaten Haftpflichtversicherung am stärksten ausfallen. Ebenfalls stark zurückgehen wird die Anzahl der Kfz-Haftpflichtversicherungen (-4,33 Millionen) und der Hausratsversicherungen (-4,15 Millionen). In absoluten Zahlen fällt der Schwund mit 0,15 Millionen bei den Aussteuer- und Ausbildungsversicherungen am geringsten aus. Allerdings ist diese Versicherungsart mit 0,86 Millionen Versicherten zwischen 14 und 69 Jahren schon heute vergleichsweise gering verbreitet.

Sicher E-Radfahren - Tipps für die sichere, schnelle und bequeme Fahrt mit dem Pedelec (18.01.2016)

Radfahren - ob mit oder ohne Elektro-Unterstützung - ist gesund, klimaschonend und grundsätzlich sicher. Doch bevor es mit dem Pedelec losgeht, sollte das Rad - insbesondere nach einer längeren Radelpause - auf seine Verkehrstüchtigkeit hin überprüft werden. Unterwegs ist zu beachten, dass sich alle Verkehrsteilnehmer noch an die Geschwindigkeit von E-Rädern gewöhnen müssen. Nicht immer kann eine Autofahrer sofort erkennen, ob sich ein Fahrrad nähert oder doch ein schnelleres Pedelec. Zudem fordert die vielerorts ungenügende Radinfrastruktur von den Radfahrenden besondere Aufmerksamkeit.

Damit die Fahrt mit dem Pedelec sicher verläuft, gibt der ökologische Verkehrsclub VCD folgende Tipps:

Anfahren üben: Das Anfahrverhalten von Pedelecs ist gewöhnungsbedürftig. Der Motor setzt, je nach eingebautem Sensor-Typ, unterschiedlich ein - sowohl was die Stärke als auch die zeitliche Verzögerung der Motorunterstützung angeht. Bei Frontmotoren können zudem die Vorderräder beim Anfahren leichter wegrutschen. In jedem Fall sollte das Anfahren geübt werden, um später Unfälle zu vermeiden. Geschwindigkeit anpassen: Das E-Rad fährt schneller an als herkömmliche Fahrräder. Autofahrer können jedoch schwer unterscheiden, ob jemand mit einem Fahrrad oder einem Pedelec unterwegs ist. Sie gehen insbesondere bei älteren Menschen kaum davon aus, dass diese mit Tempo 25 unterwegs sind, aber genau das ist mit dem Pedelec möglich. Daher ist es für Pedelec-Fahrer ratsam, ihre Geschwindigkeit im Zweifelsfall an die Erwartungen anderer Verkehrsteilnehmer anzupassen. Generell sollten Pedelec-Fahrende auch nur so schnell fahren, wie sie das Rad gut unter Kontrolle haben und sicher und rasch abbremsen können. Vorausschauend fahren: Pedelec-Fahrer sollten das Verkehrsgeschehen stets im Blick haben, um Fahrzeuge, die sich von hinten oder aus einer Seitenstraße nähern, rechtzeitig wahrzunehmen. Beim Abbiegen und beim Spurwechsel sollte stets an den Schulterblick und das Handzeichen gedacht werden. In potentiell unfallträchtigen Situationen, etwa bei rechtsabbiegenden Pkw, gilt es, im Zweifelsfall lieber defensiv zu fahren und anderen Verkehrsteilnehmern den Vortritt zu lassen. Bremsen testen: Da Pedelecs rascher beschleunigen, schneller gefahren werden und mit ihnen mehr transportiert werden kann, sind sie mit stärkeren Bremsen ausgestattet. Das hat Auswirkungen auf das Bremsverhalten. Darüber hinaus ist die Vorderradbremse, wie bei allen Fahrrädern, häufig stärker als die Hinterradbremse. Es empfiehlt sich, die Bremswirkung auf sicherem Gelände zu testen, zum Beispiel auf einer unbefahrenen Straße. Vorder- und Rückbremse sollten stets gleichzeitig betätigt werden, um die volle Bremsleistung zu erreichen. Tipp: Der Körper sollte beim Bremsen immer nach hinten gelehnt werden. Sehen und gesehen werden: Helle Kleidung erhöht die Sichtbarkeit. Insbesondere für die Dämmerung und Nacht empfehlen sich Reflektorstreifen oder Accessoires wie reflektierende Armbänder. Die Lichtanlage sollte vor Fahrtantritt immer auf seine Funktionsfähigkeit hin überprüft werden und sauber sein. Wer das Licht auch tagsüber einschaltet, erhöht seine Sichtbarkeit zusätzlich.

Gefahr am Winterwochenende: Eisplatten auf Lkw-Dächern (17.01.2016)

Lkw-Fahrer sollten ein besonderes Augenmerk auf die Abfahrtskontrolle legen, vor allem die Kontrolle der Fahrzeugdächer ist Pflicht. Herabfallende Schnee- und Eisplatten gefährden die anderen Verkehrsteilnehmer und müssen vor Fahrtantritt unbedingt beseitigt werden.

Der ADAC TruckService rät, bei Extremwetterlagen überdachte Parkplätze zu nutzen oder Lkw-Parkplätze anzufahren, die über fest installierte Schneegerüste verfügen, von denen aus das Lkw-Dach mit einem Besen und Schneeschieber gesäubert werden kann.

Am besten lassen sich Eis und Schnee mit einer Dachheizung entfernen oder mit einem auf dem Dach installierten Luftbalg abschütteln. Mittlerweile sind Airbag-Systeme verfügbar, bei denen man einen Schlauch unter der Plane durchführt und diesen an die Luftanlage des Lkw anschließt. Der Fahrer bläst den Schlauch auf und die Plane wölbt sich nach oben. Schmelzwasser, Schnee und Eis können so effektiv entfernt werden.

Allerdings ist solche Sonderausstattung teuer und in den meisten Fällen muss der Fahrer auf andere Methoden ausweichen.

Ist der Anhänger leer, kann der Fahrer die Plane von innen mit einer Latte heben und die Schwerkraft erledigt das Übrige. Bei Planenaufliegern können sich im Gegensatz zu festen Aufbauten immerhin leicht hundert Liter Wasser ansammeln. Vorbeugend lässt sich über die Luftfederung der Hinterachse der Auflieger nach dem Abstellen in eine leichte Schräglage bringen. So kann Schmelzwasser abfließen, noch bevor sich Eisplatten bilden.

Aus Sicherheitsgründen unbedingt vermeiden sollte man auf das Lkw-Dach zu klettern oder ungesichert auf einer Leiter zu hantieren. Eine der häufigsten Unfallursachen ist nach Angaben der Berufsgenossenschaft das Wegrutschen der Leiter. Diese sollte im Winkel von 65 bis 70 Grad angelegt und mit einem Leitergurt gegen Wegrutschen oder Umkippen gesichert werden. Für einen sicheren Stand sollte der Fahrer die obersten drei Sprossen nicht besteigen. Geeignet sind außerdem mobile Anlegeleitern mit Rückenschutz. Sofern die örtlichen Gegebenheiten es zulassen, kann der Lenker notfalls einen Kurvenparcour fahren, um Eisplatten zu entfernen. Dabei müssen Personen- und Sachschäden sowie Verkehrsbehinderungen ausgeschlossen sein und das Gelände wieder vom Eis geräumt werden. Keine gute Idee ist es, Eisplatten mit heißem Wasser zu lockern, denn dieses gefriert bei kalten Temperaturen noch schneller als kaltes. Keinesfalls sollte der Fahrer jedoch losfahren, ohne das Dach von Eis und Schnee zu befreien. Hier droht ein Verwarnungsgeld von 25 Euro, aber vor allem akute Gefahr für Leib und Leben. Passieren durch herabfallende Eisplatten Unfälle oder kommen Personen zu Schaden, muss der Fahrer mit einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung und einer Haftstrafe rechnen.

© 2010 Thomas Proegler Unabhängiger Versicherungsmakler · Hagenstraße 24 · 69502 Hemsbach