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Meldung des Tages

Aufs Händeschütteln verzichten (22.02.2017)

Es ist nicht unhöflich, sondern achtsam: Wer erkältet ist, sollte im Privatleben wie im Beruf auf die Begrüßung mit Handschlag verzichten - um Freunde und Kollegen vor Krankheitserregern zu schützen. "Die Viren werden beim Händeschütteln von Mensch zu Mensch durchgereicht", warnt Dr. Silke Buda von der Abteilung für Infektionsepidemiologie am Robert-Koch-Institut in Berlin, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Bei einem Nies- oder Hustenreiz sollte man die Armbeuge zur Hilfe nehmen, um möglichst wenig virenhaltige Tröpfchen zu versprühen und die Hände frei von Erregern zu halten. Besonders in den ersten Tagen einer Atemwegserkrankung ist die Menge der ausgeschiedenen Viren sehr groß. "Sie steht in direktem Zusammenhang mit der Stärke der Symptome", sagt Buda. Wer viel hustet und niest, ist also besonders ansteckend. Taschentücher, die nur einmal benutzt werden, sind hygienischer als vollgeschnaubte Tücher, die mit Erregern durchtränkt sind und mehrfach angefasst werden. Also: reinschnäuzen und sofort entsorgen.

Mit einem Betrunkenen zu fahren, kann Beifahrer teuer zu stehen kommen (21.02.2017)

Es sollte ein lustiger Abend werden. Noch bevor die beiden Männer in die in den Club fuhren, stand fest: Sie wollten etwas trinken und sich danach mit dem Taxi nach Hause bringen lassen. Um Mitternacht war plötzlich alles anders. Der Fahrer erklärte, er sei fahrtüchtig, worauf der Mitfahrer anstandslos ins Auto einstieg. Doch als der Wagen ein paar Minuten später aus einer Rechtskurve flog und gegen mehrere Bäume prallte, stellte die Polizei beim Fahrer eine Blutalkoholkonzentration von 1,7 Promille und beim Beifahrer von 1,2 Promille fest.

Der halsabwärts gelähmte Beifahrer verlangte nach dem Unfall vom Fahrer vollen Ersatz all seiner materiellen und immateriellen Schäden. Das sahen die Richter des OLG Karlsruhe (AZ 1 U 35/13) anders und wiesen seine Berufung zurück. Wie ihre Kollegen vom LG Baden-Baden (AZ 1 O 104/12) gingen sie davon aus, dass der Beifahrer ein Drittel der Unfallfolgen selbst zu tragen hat. Schließlich habe er "sich einem infolge Alkoholgenusses fahruntüchtigen Fahrzeugführer anvertraut, obwohl "ihm bei Fahrtantritt erhebliche Zweifel" an dessen Fahrtüchtigkeit hätten kommen müssen.

Dass der Kläger selbst nicht nüchtern war und darum keinerlei Anzeichen von Trunkenheit beim Fahrer wahrgenommen haben will, entlastet ihn in den Augen der Richter nicht. Gleiches gilt für seinen Einwand, er habe den Abend nicht mit dem Beklagten verbracht, nicht gesehen, wie viel Alkohol dieser getrunken habe. Die Mitschuld des Klägers begründen die Richter mit seinem eigenen Alkoholkonsum. Deshalb habe er die Situation nicht nur falsch eingeschätzt, sondern sogar fahrlässig herbeigeführt. Dies rechtfertige seine Mitschuld.

Sicher unterwegs an Karneval (20.02.2017)

Die Jecken sind wieder los - aber im Straßenverkehr gibt es auch an Karneval keine Narrenfreiheit. Besonders bei Alkohol am Steuer oder auf dem Fahrrad hört der Spaß auf, denn bereits ab 0,3 Promille werden Seh- und Reaktionsvermögen beeinträchtigt. Ab 0,5 Promille drohen 500 EUR Bußgeld, Punkte in Flensburg und Fahrverbot. Für Fahranfänger in der Probezeit und junge Menschen bis 21 Jahre gilt grundsätzlich die Null-Promille-Grenze.

Vorsicht auch vor Restalkohol

"Autofahrer sollten sich nach einer durchfeierten Nacht auch am nächsten Tag nicht auf die Restalkohol-Angaben aus Apps verlassen, sondern besser auf Bus und Bahn ausweichen", rät Lars Wagener, Vorsitzender der ACV Geschäftsleitung. Denn ist bei einem Unfall Alkohol im Spiel, kann es teuer werden, da der Anspruch auf Vollkaskoversicherungsschutz wegen grober Fahrlässigkeit gekürzt werden und der Versicherungsnehmer in Regress genommen werden kann. Daher rät der ACV, das Auto an Karneval grundsätzlich stehen zu lassen und auf den ÖPNV auszuweichen. "Unser ACV-Tipp: In den Karnevalshochburgen bieten die Verkehrsbetriebe während der jecken Saison vergünstigte Karnevals-Tickets an", sagt Lars Wagener.

Auf Masken oder Kostüme im Auto verzichten

Muss es doch einmal das Auto sein, sollten Autofahrer während der Fahrt auf ausladende Kostüme, üppige Perücken und Masken verzichten. Schon kleinere Behinderungen durch die Verkleidung erhöhen nicht nur das Unfallrisiko, auch dürfen laut Gesetz Sicht, Gehör und die Bewegungsfreiheit des Fahrers nicht beeinträchtigt sein. Wer mit Kostüm einen Unfall baut, handelt fahrlässig und riskiert Strafen und Probleme mit der Versicherung. Wer mit einer Maske in eine Verkehrskontrolle gerät, muss zudem mit einem Bußgeld rechnen, da Autofahrer ihr Gesicht nicht verstecken dürfen.

Autos sicher abstellen

Nicht nur Besucher, sondern auch Anwohner von Karnevalszonen sollten an den jecken Tagen an ihr Fahrzeug denken. Damit auch das Auto unbeschadet durch die Karnevalszeit kommt, sollten sie ihr Fahrzeug in Garagen oder abseits von Umzügen und Partymeilen abstellen, um nicht auf Schäden wie abgebrochenen Spiegeln und kaputten Scheiben sitzen zu bleiben.

Deutscher Mittelstand nutzt bisher kaum digitale Vertriebskanäle (17.02.2017)

E-Commerce, sprich der Vertrieb über Online-Kanäle, spielt im deutschen Mittelstand bisher nur eine untergeordnete Rolle. Eine repräsentative Studie von KfW Research auf Basis des KfW-Mittelstandspanels zeigt: Die kleinen und mittleren Unternehmen erwirtschaften zurzeit auf digitalem Weg lediglich 153 Mrd. EUR im Jahr - das sind gerade einmal 4 % der Gesamtumsätze der mittelständischen Wirtschaft. Dabei nutzt mit 16 % nur ein kleiner Teil der Mittelständler überhaupt die Möglichkeit, seine Produkte oder Dienstleistungen online an den Kunden zu bringen. Anders gesagt: 8 von 10 Mittelständlern erzielen noch keinerlei Umsätze über den digitalen Vertriebsweg. Die KfW-Analyse zeigt aber auch, dass der digitale Wandel den Mittelstand langsam aber sicher erreicht: Je neuer ein Unternehmen am Markt ist und je jünger der Inhaber selbst ist, umso größere Bedeutung hat der E-Commerce für den Umsatz.

Der weit überwiegende Teil der digitalen Umsätze des Mittelstands wird derzeit nach Schätzungen von KfW Research mit 144 Mrd. EUR über Transaktionen im Geschäftskundenbereich (B2B-Geschäft) generiert. Komponentenzulieferungen im Maschinen- und Fahrzeugbau spielen dabei die wesentliche Rolle. Im direkten Endverbrauchergeschäft erwirtschaften alle deutschen Mittelständler zusammen via E-Commerce nur 9 Mrd. EUR. Zum Vergleich: Amazon als größter Online-Shop setzt in Deutschland alleine rund 8 Mrd. EUR jährlich um.

Wenig überraschend sind im Mittelstand die Handelsunternehmen die Digitalisierungs-Vorreiter. Jeder dritte Einzel- oder Großhändler betreibt E-Commerce - entweder im direkten Kontakt zum Endverbraucher oder als Lieferant eines anderen Unternehmens. Der Anteil des Online-Umsatzes am Gesamtumsatz der Branche erreicht hier mit 25 % den höchsten Wert im Mittelstand. In allen anderen Branchen spielt der Online-Vertriebskanal eine deutlich geringere Rolle. Unter den mittelständischen Dienstleistern sind etwa 13 % im E-Commerce aktiv, der auf diesem Weg erwirtschaftete Umsatzanteil liegt bei 17 %.

Auch wenn E-Commerce in der Breite des Mittelstands noch nicht angekommen ist, so macht es einen deutlichen Unterschied bei der Performance, ob ein Unternehmen darauf setzt oder nicht: Wie die KfW-Analyse belegt, blicken kleine und mittlere Unternehmen mit ausgeprägten E-Commerce-Aktivitäten zuversichtlicher in die Zukunft und sie haben ein höheres Umsatzwachstum. Die mittlere Umsatzwachstumsrate bei Mittelständlern mit erheblichen Online-Umsätzen (mehr als die Hälfte des Umsatzes) lag zuletzt sogar bei 15 % - und erreichte damit annähernd das Vierfache derer von Unternehmen ohne Umsätze aus E-Commerce (4 %). Allerdings zeigt sich auch, dass der starke Konkurrenzdruck im Online-Geschäft seine Spuren hinterlässt, den Spielraum der Firmen bei der Preissetzung einengt und so ihre Profitabilität negativ beeinflusst. Die durchschnittliche Umsatzrendite mittelständischer Unternehmen mit E-Commerce liegt laut KfW-Erhebung bei 4 %, die der Mittelständler ohne doppelt so hoch bei 8 %.

Achtung Preisfalle - Kartenzahlung kann bares Geld kosten (16.02.2017)

Wer seinen Flug online bucht, zahlt in der Regel mit Kreditkarte. Doch Vorsicht: manche Fluglinien kassieren hohe Gebühren für die Bearbeitung. Genau hinschauen lohnt sich, denn jede Fluglinie muss auch kostenlose Zahlungsmöglichkeiten anbieten; eine davon ist meistens eine Kreditkarte der Fluglinie.

refund.me, der internationale Dienstleister für Fluggastrechte, erleichtert durch einen umfangreichen Vergleich die Qual der Wahl bei der Flugbuchung. Bei bestimmten Zahlungsmethoden werden auch bei der ansonsten kostenfreien Buchung im Internet Gebühren erhoben. Airlines sind zwar verpflichtet, mindestens eine kostenlose Zahlungsmöglichkeit anzubieten.

Eve Büchner, Gründerin und CEO von refund.me empfiehlt: "Achten Sie beim Abschließen der Buchung darauf, dass sich der Endpreis durch die gewählte Zahlungsart nicht weiter erhöht. Die kostenlose Zahlungsart ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen."

Für die meistens bevorzugte Bezahlung mit Kreditkarte können aber hohe Gebühren anfallen, die nicht immer transparent sind und von Flugdistanz und -preis abhängen. Oft lohnt es sich, per Lastschrift oder Paypal zu bezahlen; für Vielflieger ist es eine Überlegung wert, eine Kreditkarte der Fluglinie zu nutzen, mit der sich gleichzeitig Meilen bzw. Bonuspunkte sammeln lassen.

Die Kosten für die Bezahlung mit Kreditkarte unterscheiden sich erheblich von Fluglinie zu Fluglinie. Bei Air Berlin etwa liegen die Kosten je nach Destination zwischen 7 und 20 Euro pro Flug und fallen auch für Kinder an, die älter als zwei Jahre sind. Bei Lufthansa fällt ein prozentualer Anteil des Flugpreises als Gebühr an. Das gilt auch für Easyjet oder etwa British Airways - dort wird 1 Prozent des Buchungspreises fällig.

Auch bei den Kreditkartengebühren gilt also, dass Schnäppchenangebote von Billigfliegern durch zusätzliche Gebühren wie etwa für die Zahlungstransaktion per Kreditkarte empfindlich teurer wird. "Ein Vergleich von Flugdiscountern und traditionellen Fluglinien kostet nur wenig Zeit und kann viel Geld sparen," sagt Eve Büchner von refund.me.

Weitere Informationen über Gebühren je nach Zahlungsart sowie Airline-Partnerkarten und Bonuspunkte finden sie unter http://ots.de/VgUBR

© 2010 Thomas Proegler Unabhängiger Versicherungsmakler · Hagenstraße 24 · 69502 Hemsbach